Schimmelbefall im Innenbereich ist, auch durch bauliche Änderungen am Bestand, ein wachsendes Problem.

Die Ursachen dafür sind vielfältig. Sie reichen vom einfach zu behebenden falschen Lüften oder falsch aufgestellten Möbeln über Wasserschäden bis hin zu schwerwiegenden Baumängeln (wie z.B. Wärmebrücken oder umgangssprachlich Kältebrücken). Oftmals führt auch erst eine Kombination aus genannten Gründen zum Auftreten von Schimmel.

Da die Gesundheitsgefahr nicht auf die leichte Schulter genommen werden darf, ist in jedem Fall die Ursache auszumachen und der Schimmel schnellstmöglich zu beseitigen. Denn nur eine Beseitigung der Befallsursache stellt eine nachhaltige Maßnahme dar, die nicht nur Symptome bekämpft.

Oftmals kann jedoch bereits bei der ersten Besichtigung eines Fachmanns die Angst vor gesundheitlichen Schäden genommen und/oder eine schnelle, individuell zur Sachlage passende Lösungsmöglichkeit vorgestellt werden.

Die Ursachenbekämpfung umfasst primär die Verringerung von Feuchtigkeit, die Gewährleistung sachgerechter Belüftung, eine ausreichende Wärmezufuhr sowie die Behebung von Baumängeln und Feuchteschäden.

Um Schimmelbefall vorzubeugen, haben wir für Sie im Folgenden einige Tipps kurz und knapp zusammengestellt:

  • Richtiges Lüften - für alle Räume gilt: regelmäßiges Stoßlüften (bei weit geöffneten Fenstern und Türen), 2 - 4-mal täglich! Insbesondere in Bädern können so Feuchtigkeitsspitzen abgebaut werden. Auch morgens nach dem Aufstehen ist Stoßlüften im Schlafzimmer besonders wichtig. So wird angesammelte Feuchtigkeit aus der Luft, den Möbeln und dem Putz vertrieben. Stoßlüften ist auch in der Heizperiode wirtschaftlicher als die Fenster ständig angekippt zu lassen. Als Richtwert sollte eine relative Luftfeuchte von 60 % in Ihren Räumen nur kurzzeitig überschritten werden. Bei Unsicherheit kontrollieren Sie dies mit einem Hygrometer.
  • In kalten Kellern sollte im Sommer nur in den kühlen Morgenstunden gelüftet werden, um „Schwitzwasser“ zu vermeiden.
  • Ein gemütliches Raumklima entsteht für die meisten Menschen zwischen 18°C und 24°C. In selten genutzten, oftmals kühleren Räumen sollte die Mindesttemperatur dennoch (auch nachts) bei
    14°C - 16°C liegen. Außerdem sollten diese Räume nicht über die warme Luft anderer Räume mitgeheizt werden, da ansonsten wenig Wärme aber viel Feuchtigkeit in den kühleren Raum gelangt.
  • Insbesondere an weniger gedämmten Gebäuden sollten Möbel von den Außenwänden einen Mindestabstand von ca. 10 cm haben, damit eine ausreichende Durchlüftung und Luftzirkulation gewährleistet wird. Andernfalls kann es zur Kondensation von Feuchtigkeit kommen.
  • Sind Lüftungsanlagen vorhanden sind diese regelmäßig zu warten und alte Filter zu wechseln.

Sollten Sie Probleme mit Schimmelbefall haben und eine Einschätzung und kostenlose Erstberatung bei Ihnen vor Ort wünschen, freuen wir uns von Ihnen zu hören.

Ihr Team der Heinz Bein Malereibetrieb GmbH & Co. KG

 

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